Zirkusdidaktik

Methodik des Ausbildungsprogramms Zirkusdidaktik

Zirkuspädagogik

Das Modul Zirkusdidaktik der Ausbildung Kulturdidaktik Stufe II „Kulturdidaktik-Coach“ ist als Serie von geblockten Ausbildungsmodulen organisiert.

Die verschiedenen Schwerpunkte der zirkusädagogischen Arbeit werden in Theorie-Einheiten und praktischen Übungen mit konkreten Arbeitsaufträgen gekoppelt. Die praktische Umsetzung steht jeweils unter einem anderen thematischen Fokus. Die Evaluation der individuellen Arbeitsfortschritte findet in supervidierten Arbeitseinheiten statt und mündet in einen laufenden Feedforwardprozess, der den vollständigen Lernzirkel komplettiert. Die Qualifikation erfolgt in mehreren Schritten jeweils nach dem Abschluss eines Teils des Ausbildungsmoduls „Zirkusdidaktik“.

Ausbildungsinhalt

1. Grundlagen der Zirkuspädagogik

Modul 1: Grundlagen Zirkustechniken

Ziel: Erlernen einfacher Zirkustechniken, Grundlagen der Vermittlung, Nutzen zirkuspädagogischer Arbeit

Modul 1 der Ausbildung befähigt zur Mitarbeit bei Zirkusprojekten

Inhalte:

  • Zirkusdidaktik 1
  • Akrobatik
  • Jonglieren: Diabolo, Teller, Bälle
  • Jonglieren: Poi, Devil stick
  • Clownerie
  • Rope Skipping
  • Kinderzirkus Standards


Modul 2: Didaktik und Inszenierung

Ziel: Erlernen von Techniken der Zirkusdidaktik in den Bereichen Inszenierung, Arbeit mit Großgruppen und Organisation von Abläufen

Modul 2 befähigt zum Anleiten, zur Organisation und Durchführung von Zirkusprojekten

Inhalte:

  • Zirkusdidaktik 2
  • Workshop-Organisation
  • Nummernerarbeitung
  • Methodenkompetenz
  • Gruppendynamik nutzen/ New Games
  • 4V-Methode
  • Rahmenorganisation: Requisite, Musik, Technik
  • Moderation
  • Inszenierung


Modul 3

Ziel: Erweiterung des Zirkustechnik-Repertoires, Ausbau der Vermittlungskompetenz, Materialorganisation

Modul 3 befähigt durch die vorausgesetzte Teilnahme an Modul1 und 2 zur Vielseitigen Umsetzung von neuen Zirkustechniken und den Einsatz bei Zirkusprojekten sowohl in der Organisation als auch in der Durchführung

Inhalte:

  • Zirkusdidaktik 3
  • Requisitenbau
  • Zauberei
  • Äquilibristik
  • Einrad
  • Trapez
  • Feuer und Fakir
  • Kostüme
  • Hochstelzen

Modul 4

Zertifizierung und Abschlussarbeit

  • Präsentation und Erarbeiten einer Show
  • Produktion eines Zirkusprojekts
  • Vorbereitung, Durchführung, Evaluation und Dokumentation eines zirkuspädagogischen Projekts

Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Module 1-3, die Vorbereitung, Planung und Durchführung eines zirkuspädagogischen Projekts. Dokumentation und Evaluation dieses Projekts in der Abschlussarbeit und die Präsentation dieser Arbeit.


3 Phasen des Ausbildungsprogramms

1. Theorie & Praxisworkshops

Ausbildungsschwerpunkte mit theoretischem Hintergrund zu den verschiedenen Tätigkeitsfeldern werden in der zirkuspädagogischen Arbeit vermittelt. Diese Arbeitsphase ist geprägt durch die Praxisarbeit in thematischen Workshops zu den unterschiedlichen Zirkustechniken, die Arbeit wird mit der 4V-Methode und einem individuellen Arbeitsauftrag organisiert. Der Wechsel zwischen Beobachten und Aktiv-Ausprobieren wird durch Evaluationsbesprechungen, Teammentoring und die Methode der vollendeten Zukunft unterstützt.

2. Individuelle Praxis

dient zur Umsetzung der Zielvereinbarung und Implementierung gewonnener Erkenntnisse. Die Evaluation erfolgt durch Praxisdokumentation anhand von Praxis-Checklisten (Ziel, Umsetzungsprotokoll und Selbstkontrolle)

3. Qualifikation

Hierbei stehen Selbstüberprüfung und Selbstaktualisierung, sowie die Überprüfung von Qualität anhand vorgegebener Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Die Abschlusszertifizierung erfolgt nach einem Abschlussgespräch und erfolgreichem Umsetzen der Qualifikationsarbeit gemäß der festgelegten Qualitätsstandards.


Ausbildungsdauer

In der kompakten Ausbildungsform für das Modul „Zirksudidaktik“ ist die Ausbildung berufsbegleitend angelegt und umfasst pro Modul 4-6 Blockseminare aus Theorie und Praxis der Zirkuspädagogik. Die Module 1-3 werden in geblockten Wochenendseminaren durchgeführt. Zusätzlich dienen offene Workshops, die regelmäßig angeboten werden, zur Praxis und Übung. Individuelle Übungszeiten sind in diesen Blocks nicht enthalten.

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